Das Konzept des Zusammenwohnens im LIFE-Check!
Die große Mehrheit der Paare zieht früher oder später zusammen: Manche schon nach drei Wochen, manche nach drei Jahren ... Aber ich frage mich, wofür eigentlich?
Dieser scheis Klodeckel :)
In einer gemeinsamen Bude teilen sich dann zwei Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Denkmustern und Verhaltens-weisen die entsprechenden Räumlichkeiten. Zack, geht der Wahnsinn los: Der Klodeckel wird nicht runter geklappt, die Spüle ist nicht ausgeräumt, das Wohnzimmer ist noch nicht gesaugt wurden ... Nun versuchen zwei verschiedene Menschen ihr Leben irgendwie in einer Wohnung unter einem Hut zu bringen. Solltet ihr also zu verschieden sein, was gerade die Haushaltsführung betrifft, fragt euch, ob es tatsächlich Sinn macht zusammen zu wohnen. Aber diese Frage nur stellen, wenn es wirklich extreme Unterschiede gibt.
Ist er/ sie schon wieder da!
Der Top-Grund gegen das Zusammenwohnen ist jedoch, dass sich zwei Menschen jeden Tag sehen. Das ergibt aus der Säuge-tiersicht keinen Sinn. Die Qualitätszeit mit deinem Partner sinkt extrem, sobald ihr euch eine Budde teilt. Jeden Tag den selben Menschen zu sehen, kann einem, so behaupte ich, auch mal ziemlich auf die Eier/Eierstöcke gehen. Also seit bereit den Kompro-miss einzugehen, dass die Qualitätszeit und auch die Quantität und Qualität eures Sexlebens durch euer permanentes Auseinanderhängen sinken wird.
Freiheitseinschränkungen ohne Ende!
Wohnen zwei Menschen sehr klassisch zusammen und teilen sich jede Räumlichkeit gemeinsam, kommt im Gesamtergebnis immer dabei raus, dass beide Partner Kompromisse für ihr gemeinsames Leben eingehen müssen. Kompromisse sind generell für eine Beziehung nicht so Bombe. Früher oder später kommen dann folgende Sätze: "Aber so wollte ich das gar nicht ... Warum haben wir das so nur gemacht ...?
Ja, aber die Familie?
Sollte die große Familienplanung am Laufen sein, empfehle ich in den 20 bis 25 Jahren, in der ein gemeinsames Kind mit an Bord ist, durchaus aus zeitlichen und finanziellen Gründen zusammen zu wohnen. Danach können sich Paare räumlich wieder trennen und sich mit voller Energie, Abstand und Neugier wieder aufeinander freuen.
Und das klassische Eigenheim?
Das klassische Eigenheim ist schon heftig aus meiner Sicht. Da bist du ja viel mehr dran gebunden und kannst nicht einfach mal sagen, dass du mal weg bist, wenn es mit deinem Partner nicht klappt. Also den weißen Lattenzaun mit grünen Vorgarten erst raus holen, wenn ihr euch sicher seit, dass ihr der Typ dafür seit bis ans Ende aller Tage mit einem Menschen zusammen zu wohnen. Gibt aus meiner Sicht nur ganz wenige Leute, denen dieses Beziehungskonzept gut tut.