Männer in der Krise!
Es ist inzwischen auch ein wenig im Mainstream angekommen, dass auch die heutigen Männer (nicht nur die Frauen) ihre Probleme haben. Ich würde sogar von einer handfesten Männerkrise sprechen, die erst (wenn überhaupt) über mindestens zwei Generationen in großen Teilen wieder korrigiert werden kann.

 

 

Nur um mal ein paar Stichpunkte zu nennen!

 

Sportberichterstattungen von Frauen, weibliche James Bond, Frauenquote, pädagogische Frauenwelt, Gender-Mainstreaming, Me-Too-Debatte... Die Liste könnte man unendlich weiter führen. Es gibt inzwischen mehr als genug Punkte, wo die heutige Emanzipation sehr fortgeschritten ist. Frauenförderung gibt es wo man nur hinschaut. Dass der heutige Mann langsam am Boden liegt, bemerken oft inzwischen die Letzten. Auch viele Frauen sagen inzwischen "Es gibt keine richtigen Männer mehr!".

 

Bitte auch mal an die Männer denken!

 

Ich sehe es zwar nicht kommen, aber ich hoffe, dass unser politisches System sich auch zeitnah um eine Förderung der Männer in der Gesellschaft kümmert. Männer trinken mehr Alkohol, begehen deutlich mehr Straftaten (gerade Körperverletzung, Mord), sind öfters krank, sterben auch eher.... Dies spricht nicht gerade für eine bessere Lebensqualität der Männer im Vergleich zu den Frauen. Warum also hier nicht auch mal den Männern helfen, frage ich mich.

 

Männer nach dem System, sind Männer ohne Orientierung!

 

Was wird denn den meisten Jungs und späteren Männern beigebracht: Arbeite fleißig und hart, damit du eine Familie versorgen kannst und danach ist dein Leben "in trockenen Tüchern". Mit dieser Vorstellung fühlen sich viele Männer nicht wohl. Dennoch haben sie auch so keine Orientierung, was sie aus ihren Leben anderes machen sollen. Sie haben kein Ziel, keinen Lebenszweck. Sie müssen im System funktionieren und sind Schreibtischsklaven, Busfahrer, Müllmänner etc. Ihre eigenen Bedürfnisse stellen viele Männer hinten an.

 

Verweiblichung der Gesellschaft!

 

Insbesondere aufgrund der Erziehung der Mutter, aber auch durch die Erzieherin und Lehrerin, sind die häufigsten Bezugspersonen der meisten Jungs Frauen. Die Verweiblichung der Gesellschaft wird hier stets vorangetrieben. Warum nicht mal eine Männerquote an Schulen oder in Kindergärten einführen. Es ist dringend notwendig. Wie sollen sonst aus Jungs Männer werden?!

 

Studiere man ("Mann") BWL!

 

Um sich dem System anzupassen, nimmt der heutige Mann den sicheren Weg und studiert (ja auch ähnlich wie ich) BWL oder macht eine Ausbildung als Bankkaufmann. Damit kann er sicher eine Familie ernähren und das reicht doch, behaupten insbesondere die Frauen in unserer Gesellschaft. Als Versorger sind viele nur noch da, im Extremfall als "Zuchtvieh". Dass Männer ihren eigenen Weg gehen, gibt es im seltener. Noch weniger gibt es Männer, die was im Leben bewegen und damit meine ich nicht nur das eigene Leben.

 

Selbst die Frauen wollen nicht mehr ihr eigenes "Produkt"!

 

Nun wurde mindestens eine ganze Generation von Männer (zu großen Teilen) verweiblicht. Männliche Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Aggressivität (im gesunden Maße), Dominanz, Rückgrat, Härte wurde vielen Männern ausgetrieben. Dies passt nicht nur den Männern nicht, sondern auch den Frauen reicht es auch nicht mehr, obwohl gerade sie (zum Teil) ihren Beitrag durch den aktuellen Feminismus dazu beigesteuert haben. Die Fremdgehrate ist meiner Beobachtung bei den Frauen höher einzustufen und gerade der (zu) liebe, nette Mann, der anscheinend von nicht wenigen Frauen gewünscht wird, wird früher oder später betrogen.

 

MGTWO und Ähnliches!

 

"Men going their own way" ist eine Bewegung aus Amerika, die inzwischen auch in Deutschland angekommen ist. Es betrifft Männer, die mit der Frauenwelt zu großen Teilen komplett abgeschlossen haben. Hier geht es insbesondere um Männer, die unter dem entsprechenden System und der Bevorzugung der Frau zu leiden hatten. Ein typisches Beispiel ist, dass vielen Männern nach einer Trennung die Kinder durch eine richterliche Verfügung weggenommen wurden. Aus eigener Erfahrung kenne ich Leute, die vor Gericht mit der Begründung abgewiesen, dass sie ein Mann sind oder deswegen kein Recht bekommen. Das sind natürlich extreme Entwicklungen, sprechen aber eine deutliche Sprache und zeigen in der Folge bereits erste Anzeichen eines "Geschlechter-Krieges" auf gesellschaftlicher Ebene.

 

Ganz langsame Aufwachbewegung!

 

Durch die entsprechenden Personal-Coaches wie Orlando Owen oder Peter Frahm wachen einige wenige Männer langsam auf und entdecken wieder ihre männlichen Eigenschaften, die sie unter einer "tonnenschweren Schicht" an Glaubenssätzen und anderen emotionalen Problemen zu liegen haben. Bis die meisten Männer "ihre Eier wieder gefunden haben", wird es noch einige Jahrzehnte dauern. Zu tief sitzen die gesellschaftlichen Probleme und zu wenig werden männliche Eigenschaften auch gefördert und unterstützt.

 

Verlasst euch nicht auf unsere Politik!

 

Ich spreche mich hier ausschließlich dafür aus, dass die Gesellschaft die Probleme des heutigen Mannes erkennt und sich nicht nur um die Frauen kümmert. Natürlich haben auch diese ihre Probleme, aber die politische Unterstützung ist mir inzwischen zu einseitig. Als besten Personal-Coach in der Richtung empfehle ich Orlando Owen, falls ihr Probleme mit eurer Männlichkeit habt. Die Politik oder unser System wird uns Männer in absehbarer Zeit nicht unterstützen, behaupte ich.