Verliebtheit ist eine Erfindung!
Dass sich Menschen verlieben und wie "auf Wolke sieben" fühlen, nehmen wir als normale Sache hin. Dieses Gefühl war uns nicht immer bekannt.
Ab in die Vergangenheit!
Viele Kulturen waren in der Antike und bis hin zum 17./18. Jahrhundert weit aus mehr religiös als die heutigen Menschen in unserer westlichen Welt. Für die verschiedenen Götter wurden unvorstellbar aufwändige Kathedralen gebaut und ganze Städte errichtet. Menschen versuchten "Erlösung", Glück und Erfüllung aus ihren religiösen Motiven zu schöpfen. Erst mit der Zeit der Romantik zu Beginn des 18. Jahrhunderts kamen die Menschen auf die "Idee" "Erlösung" nicht in Göttern zu suchen, sondern in einen anderen Menschen. Themen wie die Liebe zu einem anderen Menschen hatte auf einmal eine übergeordnete Rolle in der Gesellschaft.
"Gottgleiche" Erwartungen an einen Menschen
Aus dieser Zeit stammen auch viele Grundgedanken über die heutigen Liebesbeziehungen. Ein anderen Mensch soll diese "gottgleichen" Erwartungen erfüllen. Was für ein wahnsinniger Druck für eine einzelne Person, die man natürlich nicht erfüllen kann. Leider wurde diese "Erfindung" der Verliebtheit bis in die heutige Zeit nicht wesentlich verändert. Es ist absolut nicht abzustreiten, dass die Verliebtheitsphase sehr schön ist und sämtliche Sorgen für mehrere Monate wie "weg geblasen" wirken. Bloß nach der anfänglichen Euphorie kommt oft das böse Erwachen. Wir merken auf einmal, dass dieser Mensch diese viel zu hohen Erwartungen nicht erfüllen kann.
Sucht die Erlösung in euch selbst!
Es ist einer meiner wichtigsten Tipps überhaupt: Habt nie irgendwelche Erwartungen an einen anderen Menschen. Ihr werdet zwangsweise enttäuscht. Erwartungen "vergiften" sämtliche Beziehungen zu einem anderen Menschen. Werft diese Erwartungen weg und nimmt somit den Druck aus euren Beziehungen. Sie werden lockerer und schöner sein. Sucht bitte am besten Erlösung in euch selbst.