Vertrauen in Beziehungen!
Das Wort Vertrauen in Liebesbeziehungen wird meiner Meinung nach nicht sinnvoll verwendet. Wie ihr besser mit diesem "Allerweltswort" umgehen solltet, erfährt ihr hier:
Alle sagen es und meinen etwas anderes!
Jeder Mensch sagt es in einer Liebesbeziehung, dass sie ihrem Partner jeder Zeit vertrauen und dass er diesbezüglich zum Beispiel nicht "fremd gehen" würde. Bloß oft wird mit diesem Begriff Vertrauen, welches von jedem auf der Welt benutzt wird, etwas anderes gemeint und zwar Hoffnung. Denn sind wir doch mal ehrlich: Dies meisten Menschen hoffen doch mindestens unterbewusst, dass ihr Partner ihnen nicht "fremd geht" oder dass er jeder Zeit die Dinge so erledigt wie sie es sich erhoffen.
Aus Hoffnung folgt Erwartung!
Je öfters du das Wort Vertrauen in den oben genannten Kontext benutzt, umso schlechter werden sich deine Beziehungen anfühlen. Denn unterbewusst spielt immer ein bisschen Angst mit, dass dein Partner nicht so handeln könnte wie du es willst und sich dieser zum Beispiel eine neue Partnerin sucht. Angst und mögliche Erwartungen an deinen Partner sind keine guten Bausteine für deine Beziehung und zerstören diese auf lange Sicht zwangsläufig.
Vertraue dir und sei offen für das was passiert!
Vertraue stattdessen lieber dir und sei offen für das was dein Partner während der Beziehung tut und wie er sich weiter entwickelt. Sei in diesem Zusammenhang vielleicht sogar statt erwartungsvoll eher neugierig und schaue, ob dein Partner so handelt wie du es möchtest oder vielleicht doch "sein eigenes Ding macht". Neugier und Offenheit sind einfach viel schönere Gefühle als Angst oder das Prinzip der Erwartungshaltung an einem Partner. Ersteres kann nicht enttäuscht werden, Erwartungen dagegen schon. Um wir alle wissen doch, dass unser Partner uns umso eher verlässt, wenn wir mit einem Gefühl der Erwartungshaltung oder sogar Angst das Beziehungsleben gestalten.