Wer aus einer Trennung nichts lernt, ist (noch) nicht erwachsen!
Harter Titel finden sicherlich die meisten von euch. Bloß wer nach einer Trennung vom Partner meint, dass er oder sie alleine dran "Schuld" ist, gibt die Verantwortung für sein Leben ab und ist gedanklich noch auf der Kindesebene.
Es hat (fast) nie jemand alleine "Schuld!
Egal, ob der eine Partner fremd geht oder es zu massiven häuslichen Streit kam, es haben in der Regel immer beide Partner "Schuld" an der Trennung. "Schuld" ist dabei für mich das falsche Wort. Ich behaupte, dass fast alle Partner innerhalb einer Beziehung das beste geben, was sie geben können. Wenn jemand persönlich noch nicht so weit entwickelt ist (z. B. Depressionen, Suchtverhalten) um eine Beziehung stabil halten zu können, hat er dennoch für seine Verhältnisse sein bestes gegeben.
Alles Fotzen, außer Mutti;)
Sicherlich ist eine Trennung schmerzhaft und anstrengend. Dennoch solltet ihr rational bleiben und nicht dauernd rum jammern nach dem Motto: "Dieses scheiß Weib. Sie hat alleine Schuld, dass die Beziehung zu Ende ist". Andersherum ist es bei den Damen der Schöpfung natürlich nicht anders.
Was hat meinen Partner dazu bewegt sich so zu verhalten?
Diese Teilüberschrift drückt die entscheidende Frage aus, die sich eine erwachsene Person nach Trennung stellt: Welchen Beitrag habe ich zur Trennung beigetragen? Warum hat mich mein Partner/Partnerin verlassen?
Trennungen sind eine große Chance aus seinen Fehlern zu lernen und es in der nächsten Beziehung besser zu machen. Also nutzt die Chance, verdammt nochmal. Das Leben sagt euch hier nur "Hier bitte, du hast eine Chance zu wachsen". Kleiner Tipp am Rande: Persönlichkeitsentwicklung ist in der Regel immer das Beste was ihr nach einer Trennung machen könnt.